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Forstwirtschaft: So wichtig ist die nachhaltige Bewirtschaftung

Als Forst werden heutzutage bewirtschaftete Wälder bezeichnet. So ist die begriffliche Trennung zwischen Wald und Forst fließend und es besteht lediglich eine klare Abgrenzung zum Urwald. Die Forstwirtschaft wird als Teil der Volkswirtschaft gesehen und beschreibt so das planmäßige Handeln des wirtschaftenden Menschen im Wald, welches verschiedene Ziele erfüllen muss.
Einerseits gilt der Wald als Wirtschaftsfaktor und hat besonders in Deutschland einen großen Stellenwert, da es als waldreichstes Land Mitteleuropas sowie als holzreichstes Land ganz Europas gilt. Der Grund für die Tatsache, dass die Waldfläche in Deutschland trotz intensiver wirtschaftlicher Nutzung seit dem 2. Weltkrieg stetig zugenommen hat, ist die enge Verbundenheit von Forstwirtschaft und Naturschutz. Hier wird nämlich der Aspekt Nachhaltigkeit besonders großgeschrieben: Nachhaltige Bewirtschaftung und Nutzungsfähigkeit der Naturgüter stehen in Deutschland an oberster Stelle. Zudem ist die Erhaltung der Vielfalt und Eigenart der Pflanzen- und Tierwelt von enormer Wichtigkeit. Das Ziel ist es, alle Leistungen des Waldes so zu erhalten und nachhaltig zu bewirtschaften, dass sie auch noch zukünftigen Generationen genau so zur Verfügung stehen, wie wir sie vorgefunden haben.
Hier schließt die nachhaltige Waldwirtschaft nicht nur die Rohstofferzeugung im Sinne der wirtschaftlichen Vorteile mit ein, sondern sieht auch die Bereitstellung eines Erholungsraumes als enorm wichtig an.
Andererseits gilt der Wald nämlich als Naherholungs- sowie Freizeitgebiet für Deutschlands Bevölkerung und erfüllt somit nicht nur ökonomische Zwecke.

Fundamentale Aufgabe der Forstwirtschaft: die Holzernte

In ökonomischer als auch ökologischer Hinsicht ist Holz der wichtigste Rohstoff, der im Rahmen der Forstwirtschaft gewonnen wird. Holz ist klimaneutral, nachwachsend und, besonders wichtig, umweltfreundlich. Er gilt als enorm wichtig in Zeiten der Energiewende, denn die Verwendung von Holz als Rohstoff trägt aktiv zum Klimaschutz bei und schont zudem die heimatliche Forstwirtschaft. So stieg die Holznachfrage in den letzten Jahren in Deutschland stetig an und macht die Holzernte zu einer besonders wichtigen Aufgabe der Forstarbeit. Da aber gerade in Zeiten der Umweltbelastungen, des Klimawandels und der enormen menschlichen Nutzung, die natürliche Leistungsfähigkeit der Wälder schnell überfordert werden kann, ist die nachhaltige Holzgewinnung auch hier von enormer Bedeutung. Doch um dies nach den Bundes- und Landeswaldgesetzen ordnungsgemäß zu tun, werden die dementsprechenden Geräte benötigt. Im Bereich der manuellen Waldarbeit zählen hierzu typischerweise Motorkettensägen.

Benzin- und Motorsägen – ein beliebtes Werkzeug der Waldarbeit

Motorsäge ist der häufig verwendete Begriff für Kettensägen, die mittels eines Ottomotor- oder Elektromotors, Druckluft oder mit Öldruck angetrieben werden. Entscheidende Eigenschaft ist hier, dass der schneidende Teil die Sägekette ist. Die häufigste Bauart unter den Motorsägen ist die handgeführte Kettensäge, welche eben hauptsächlich für Holz- und Waldarbeiten verwendet wird und so ein beliebtes Werkzeug im Bereich der Forstwirtschaft ist.
Um die Holzernte so effizient und nachhaltig wie möglich zu vollziehen, gibt es seit Ende der 50er Jahre lageunabhängige Einmann-Motorsägen. Diese ermöglichen sowohl das Sägen von liegendem Holz, also durch einen senkrechten Schnitt, als auch das Trennen von stehendem Holz, also Bäumen, durch einen waagerechten Schnitt. Jedoch gab es noch nicht immer solch praktische Motorsägen. Das Prinzip der Sägekette wurde zwar bereits 1830 entwickelt, jedoch zunächst genutzt um Knochen zu zersägen. Etwas später ersetzte man dann auch die Handarbeit im Wald durch Motorsägen, wobei es sich hier zunächst um Zweimannmaschinen handelte, die dazu dienten Stämme bereits gefällter Bäume zu zerschneiden. 1926 wurde dann schließlich die erste Motorsäge mit Elektromotor gebaut, jedoch war diese lediglich für senkrechte Schnitte anwendbar. Es dauerte also einige Zeit, bis die praktischen Einmann-Motorsägen, die wir heute kennen, zum Einsatz kamen. Doch nun ermöglichen sie eine besonders effiziente und umweltschonende Holzernte.
Neben dem Baum fällen und entasten in der Forstwirtschaft, werden sie im Bereich der Baumpflege auch für den Astabwurf sowie das Kappen verwendet. Als Kappen wird das starke Kürzen der gesamten Baumkrone, einzelner Kronenteile oder einzelne Äste ohne konkrete Erfordernisse bezeichnet.
Neben der Waldarbeit gibt es jedoch noch einige weitere Gebiete, in denen die Motorsägen ihren Einsatz finden. So sind sie ein beliebtes Werkzeug bei Bauarbeiten auf der Baustelle, bei der Feuerwehr oder dem technischen Hilfswerk für technische Hilfeleistungen und sogar im Bereich der Kunst. Holz- als auch Eisbildhauer machen gerne Gebrauch von dem praktischen Gerät.
Doch neben den vielfältigen Einsatzgebieten der Motorsäge, ist auch das erhöhte Unfallrisiko während der Benutzung zu erwähnen. Um dieses zu verringern, sind die modernen Modelle zwar bereits mit technischem Unfallschutz versehen, jedoch ist bei der Arbeit mit diesem Werkzeug trotzdem Vorsicht geboten.
Aus diesem Grund ist das Tragen von Schutzausrüstung ein absolutes Muss. In Deutschland gilt zum Beispiel für die Waldarbeiter die PSA-Forst und ähnliche Vorschriften, die eine bestimmte Arbeitskleidung konkret vorgeben.

Gartenarbeit: Welche Werkzeuge brauchen Sie für eine perfekt gepflegte Grünfläche?

Doch nicht nur die Forstwirtschaft benötigt entsprechende Gerätschaften, um den ökonomischen, ökologischen als auch gesellschaftlichen Anforderungen gerecht zu werden. Auch bei der Gartenarbeit sind die richtigen Werkzeuge essenziell. Hierbei ist es ganz gleich, ob es sich um den Garten eines Familienhauses, eines privaten Grundstücks oder um eine öffentliche Grünfläche handelt: gut gepflegt sollen alle sein.

Die Motorsense – Nachhilfe für den herkömmlichen Rasenmäher

Bei der Motorsense handelt es sich um einen maschinellen Helfer zum Mähen von Gras und Entfernen von dünnerem Gehölz sowie Wildwuchs in Form von Unkraut oder Sträuchern. Die Motorsense wird genau an den Stellen angewendet, die mit einem herkömmlichen Rasenmäher nicht zu bearbeiten sind. So können mithilfe dieses Werkzeugs, Rasenflächen in Ecken, unebenen und schmalen Flächen sowie Hanglagen trotzdem schön gepflegt werden. Der Vorteil einer Motorsense ist die bequeme sowie kräfteschonende Arbeitsweise, welche trotzdem effektive Ergebnisse erzielt.

Trimmer: Enorme Widerstandsfähigkeit ist hier an der Tagesordnung

Rasentrimmer sind im Gegensatz zu Motorsensen leistungstechnisch weniger kraftvoll und sind dadurch mit einem sogenannten Fadenkopf ausgestattet. Dieser bringt den Vorteil, dass das Werkzeug dank der robusten Nylonfäden weitaus widerstandsfähiger ist und sogar bei Kontakt mit harten Steinen oder anderen Hürden nicht abreist oder seine Funktionsfähigkeit verliert. Die Trimmer werden elektrisch, mithilfe eines Akkus oder Kabels, betrieben und eignen sich vor allem für Hobbygärtner dank ihrer einfachen und trotzdem effektiven Handhabung.

Mit den Sprüh- und Blasgeräten sind Ihre Grünflächen so gepflegt wie nie

Sprüh- als auch Blasgeräte sind die Werkzeuge der Wahl, wenn es um eine optimale Reinigung und Pflege von Grünflächen geht.
Bevor eine entsprechende Pflege stattfinden kann, ist eine gründliche Reinigung essenziell. Hier kommen die Blasgeräte in Spiel. Diese sind absolute Spitzenreiter, wenn es um das Entfernen von Laub und Schmutz aus Gärten oder öffentlichen Flächen geht. Dank der hohen Luftstromgeschwindigkeit ist eine besonders effektive und schnelle Reinigung möglich.
Nachdem jeglicher Schmutz entfernt wurde, kommen die Sprühgeräte zum Einsatz. Besonders für großräumige Flächen wie im Obst-, Wein- und Gemüseanbau als auch an Sträuchern und Bäumen ist das Werkzeug unerlässlich. Die Sprühgeräte helfen dabei, Pflanzenschutzmittel, aufgrund der hohen Austrittsgeschwindigkeit des Luftstromes, auf hohe Reichweiten zu verteilen und so große Flächen im Nu optimal mit Schutzmitteln zu versorgen und zu pflegen.

Die Heckenschere - Kürzen Sie jetzt Sträucher besonders präzise und effektiv!

Wie der Name bereits verrät, wird dieses Werkzeug für die Pflege einer Hecke verwendet. Es hilft dabei die Hecke zu stutzen und ihr, je nach Wunsch, im Nu einen neuen Look zu verpassen oder sie einfach nur gepflegt aussehen zu lassen. Darüber hinaus kann die Heckenschere auch für das Zurechtschneiden von Sträuchern, Pflanzen mit festen Stängeln oder Gebüsch verwendet werden.
Bei uns finden Sie motorangetriebene Modelle mit einem Benzin- oder Elektromotor. Der Vorteil der motorisierten Heckenschere ist die Möglichkeit, die Hecke besonders präzise kürzen zu können. So wird eine enorm effektive Arbeitsweise ermöglicht.

Rasenmäher – Die Pflege Ihrer Grünfläche leicht gemacht!

Bereits die Bezeichnung dieses Geräts verrät, dass es sich hierbei um ein Gartenwerkzeug zum Mähen eines Rasens handelt. Doch Rasenmäher ist hier nicht gleich Rasenmäher. Je nach Nutzungsbedarf gilt es, sich das passende Modell auszusuchen. So wird zum Beispiel zwischen Benzin- und Elektrorasenmähern unterschieden. Im Folgenden erfahren Sie die Unterschiede sowie Vorzüge der beiden Modelle.

Bei dem Benzinrasenmäher handelt es sich um ein besonders effektives Gerät, wenn es um das Bearbeiten mittelgroßer bis großer Rasenflächen geht. Durch die enorm leistungsstarken Motoren, ist hier das Mähen trotz großer Areale in kürzester Zeit möglich. So haben die Benzinrasenmäher in den letzten Jahren zu einem erheblichen Leistungsanstieg beigetragen und liefern mit ihrem effizienten Verdienst das Hauptargument für den Kauf eines Modells Ihrer Art. Zudem können sie auch auf robusten und unebenen Flächen bestens eingesetzt werden, da sie sehr stabil gebaut sind. Außerdem verfügen die Benzinrasenmäher über einen Radantrieb, welcher ein besonders bequemes Mähen ohne großen Kraftaufwand ermöglicht.
Jedoch ist nicht nur die Leistungsfähigkeit ein guter Grund für die Anschaffung eines Benzinrasenmähers, sondern dank effektiver Entwicklungen in den letzten Jahren, sind die Modelle zugleich auch umweltfreundlicher geworden. Doch nicht allein die Umwelt soll bei der Nutzung des Gartengeräts geschützt werden, sondern natürlich auch Sie, die den Rasenmäher bedienen. Aus diesem Grund sorgt eine geprüfte Sicherheitstechnik dafür, das Unfallrisiko erheblich zu vermindern. So steht einer bedenkenlosen Nutzung der Benzinrasenmäher also nichts mehr im Wege.

Neben den Benzinrasenmähern gibt es noch ein weiteres Modell, welches sich großer Beliebtheit erfreut: der Elektrorasenmäher. Dieses Gerät ist zwar nicht ganz so leistungsstark wie die benzinbetriebene Variante, eignet sich deshalb aber besonders gut für kleine bis mittelgroße Gärten. Darüber hinaus überzeugt der Elektrorasenmäher durch einen enorm hohen Bedienkomfort aufgrund seiner Wenigkeit und seines geringen Gewichts. So wird das Mähen von kurvigen Flächen zu keinem großen Kraftakt und lässt sich schnell und bequem erledigen. Zudem ist der Elektrorasenmäher ein Meister im Bearbeiten kniffliger Ecken. So garantiert er definitiv sauber gemähte Ränder.
Neben seiner beachtlichen Leistungen während der Nutzung, bietet das Modell auch bezüglich der Einlagerung deutliche Vorzüge. Dank seines niedrigen Gewichts und seiner Größe lässt er sich platzsparend verstauen.

Also, je nachdem welche Flächengröße Sie bearbeiten möchten, der Benzin- oder Elektrorasenmäher ist Ihr Mittel der Wahl.